Den Garten winterfest machen
Wenn im Herbst die Blätter fallen, mag der wahre Gartenfreund es nicht wahrhaben, dass viel Arbeit auf ihn wartet. Die kürzer werdenden Tage sind aber nicht nur das Startsignal, den Garten winterfest zu machen, sondern auch an die nächste Saion zu denken. Denn solange es nicht friert können immer noch Frühblüher, Blumenzwiebeln und Sträucher gesetzt werden.
Das Hauptaugenmerk des Heimgärtners liegt aber beim Einwintern des grünen Paradieses.
Winterharte Pflanzen deckt man mit einer Lage Laub oder Kuhmist ab. Rosen werden nur ein wenig verjüngt und die Veredelungsstelle mit Pferdemist und Stroh abgedeckt. Stammrosen werden mit einer Rosenhaube in die kalte Jahreszeit geschickt.
Die letzte Rasenpflege sollte kurz vor dem ersten Tagfrost erfolgen. Man schneide das Gras so kurz wie möglich, zwei bis drei Tage später nochmals – allerdings nun ohne Auffangsack am Mäher. Der kleine Anschnitt aus Gras und Blättern sind hervorragende Dünger für das nächste Jahr. Eventuell noch einmal vertikutieren.
Die Hecke kann nun kräftig zurückgeschnitten werden; Achtung: Koniferen nicht mehr schneiden, weil diese sonst im Frühjahr später schlagen.
Wurden Sommerzwiebeln gesetzt, ist es jetzt an der Zeit, diese wieder auszugraben und in Zeitungspaier gewickelt im dunklen Keller zu überwintern.
Frostempfindliche Kübelpflanzen sollten so schnell wie möglich nach innen. Obstbäume und Obststräucher können nun verjüngt werden.
Nachdem die Pflanzen rund um den Teich ausgedünnt oder zurückgeschnitten sind, ist das Laub aus dem Teich zu entfernen. Sind Fische oder Fröche im Wasser, eignet sich ein Stück Styropor auf der Oberfläche besonders gut, den Teich nicht zufrieren zu lassen.
Der Gemüsegarten sollte ohne Unkraut in den Winter starten. Gewürzsträucher und Erdbeeren mit Laub und Stroh abdecken. Nichtgeerntetes Kohlgemüse kann im Beet verbleiben und im Frühling untergestochen werden (sehr guter Dünger).
Der Gartenfreund möge nicht verzagen – der nächste Fühling kommt bestimmt!
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