Wer etwas Geld übrig hat, welches er im Augenblick nicht benötigt, sollte sich genau überlegen, was er damit machen möchte, damit es gute Erträge erwirtschaftet und vielleicht etwas mehr einbringt, als die jährliche Inflation auffängt. Eine gewisse Summe an Tagesgeld, das im Notfall jederzeit zur Verfügung steht, ist zunächst sehr schön. Auf einem Tagesgeldkonto sind die Zinsen schon höher als auf dem guten alten Sparbuch, das kaum noch Rendite abwirft. Eine gewisse Summe sollte auf dem Tagesgeldkonto auf jeden Fall geparkt werden, um einen schnellen Zugang zu seinen Finanzen zu ermöglichen. Alles, was darüber hinaus geht, sollte ertragreicher angelegt werden. Am meisten könnte bei Anleihen erzielt werden. Diese Form der Geldanlage ist jedoch kompliziert, wobei die Betonung auf „könnte am meisten erzielt werden“ liegt. Hoch spekulative Anleihen sind börsenabhängig und unterliegen starken Kursschwankungen.


Nun bleibt noch die Form der Festgeld Anlage übrig, die in der Regel eine sichere Methode darstellt, sein Geld für einige Zeit zu festen Renditen arbeiten zu lassen. Die Dauer der Anlage wird vorher genau definiert. Meistens besteht die Möglichkeit der Wahl, sich die jährlichen Zinsen auszahlen zu lassen oder die Zinsen mit dem Festgeld zusammen wachsen zu lassen. Dies bringt naturgemäß aufgrund der Kumulierung von Zins und Zinseszins am Ende der Laufzeit noch mehr Profit. In der Regel sind die Zinsen höher, je mehr die Höhe des anzulegenden Betrages ausfällt – hier hilft eine Tagesgeldkonten Übersicht. Ebenso verhält es sich mit der Länge der Laufzeit, welche die Höhe der Zinsen bestimmt. Die Anlagezeit beginnt in der Regel bei 3 Monaten und kann bis zu 15 Jahre laufen.

Zu beachten ist immer die wirtschaftliche Situation beim Einstieg in die Festgeld Anlage, da bei steigendem Wachstum auch die Zinsen meistens höher werden. Hier sollte man sich eine Übersicht verschaffen. Wenn das Festgeld dann für viele Jahre bei einem relativ niedrigen Zins abgeschlossen wurde, ist der Ärger darüber groß, dass die Zinsen in den folgenden Jahren für Neuanleger viel höher sind. In solchen Situationen ist also genau zu überlegen, ob trotz niedrigerer Zinsen eine kürzere Anlagezeit des Tagesgeldkontos sinnvoller wäre, bis es scheint, als hätte das Zinsniveau seinen Zenit erreicht. Dann kann immer noch eine lange Laufzeit in Betracht gezogen werden. Daneben existiert noch die Möglichkeit, das Festgeld mit einem Sparvertrag zu verknüpfen, wobei jeden Monat eine gewisse Summe auf das mit einem festen Auszahlungstermin vereinbarte Konto geht. Wie auch immer, ein sicheres Sparen ist mit einem Festgeldkonto auf jeden Fall möglich.

Ähnliche Beiträge:

  1. Kredite vergleichen: Worauf sollte man beim Vergleich von Kreditangeboten achten?
  2. Zahlpause Kredit: Auszahlung heute – Rückzahlung später
  3. Minikredit Vergleich: Worauf achten beim 500 Euro Kredit?
  4. Kleinkredit Zinsen online berechnen und beantragen
  5. www.isbank.de mit dem ISBANK-Sparbuch, Tagesgeldkonto und Festgeldanlage
 

Comments are closed.