Fondsumschichtung Definition und Erklärung

Eine Fondsumschichtung ist der Wechsel von dem bisherigen Fonds in einen neuen. Mit der Fondsumschichtung werden also die Anteile des alten Fonds verkauft und Anteile des neuen Fonds gekauft.

Generell können Anleger Geld in Fonds anlegen, indem man direkt über eine Bank Fondsanteile erwirbt oder indirekt im Rahmen einer Lebens- oder Rentenversicherung, einer fondsgebundenen Versicherung. Dabei ist es unerheblich, ob die Einzahlung der Summe in einem Betrag als Einmalanlage vorgenommen wird oder als monatliche, ratierliche Einzahlung.

Eine Fondsumschichtung kann Sinn machen, wenn der bisherige Fonds nicht genügend Gewinn macht oder wenn man in andere Märkte investieren möchte. So kann man durch eine Fondsumschichtung räumlich in neue Märkte investieren, wenn man bisher an Fonds im amerikanischen oder asiatischen Raum beteiligt war und das eingezahlte Geld mit den zukünftigen Raten nun in einen europäischen Fonds einbringt. Eine andere Fondsumschichtung ist beispielsweise der Wechsel von Fonds im Immobilienbereich in einen Fonds, der überwiegend in erneuerbare Energien investiert.

Die Fondsumschichtung kann vor allem bei fondsgebundenen Versicherungen unter bestimmten Umständen kostenfrei durchgeführt werden. Bei der Direktinvestition in Fonds kommt möglicherweise ein Aufschlag hinzu. In jedem Fall sollte vorher aber sorgfältig überlegt werden, ob ein Wechsel vor dem Hintergrund zukünftiger Gewinnerwartungen tatsächlich sinnvoll ist.

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